Die Entstehungsgeschichte von KoKoTé

Wie kam es dazu, dass Flüchtlinge qualitativ hochwertige Taschen produzieren und eine Berufslehre abschliessen können?

Bevor sich der Urner Unternehmer Franz Huber entschied, den gemeinnützigen Verein Association Equilibre ins Leben zu rufen, war er zuvor einige Jahre als ehrenamtlicher Vermittler von Praktika und Lehrstellen für jugendliche Flüchtlinge im Kanton Uri und darüber hinaus tätig.

Als Unterneh­mer hatte er gute Kontakte in die Wirtschaft, was einer erfolgreichen Vermittlung zu Gute kam. Bald bemerkte er, dass es viele Angebote für jugendliche Flüchtlinge gibt, aber fast keine für Flüchtlinge, die älter als 26 jährig sind. Er traf einige Flüchtlinge, die nach Hilfsjobs immer wieder arbeitslos wurden und auch solche, die seit Jahren in ihren Wohnungen «die Zimmerdecke anschauten» (Zitat eines Flüchtlings) und drohten, in eine Depression abzuglei­ten.

Auch bemerkte er, dass viele Flüchtlinge zwar einmal einen Deutschkurs besucht hat­ten, auch über längere Zeit, jedoch wegen fehlender Kontakte zur einheimischen Bevölkerung oder keinen Möglichkeiten an einem Arbeitsort regelmässig Deutsch zu sprechen, das einmal gelernte Deutsch rasch wieder verloren.

Franz Huber hat dann zusammen mit seiner Frau Yvonne Herzog das bis­her umfassendste Projekt der Association Equilibre, die JLT Company AG gegründet. Besonders die Vorstandsmitglieder der Association Equilibre, Francine de Reynier, Carsten Jörgensen und FX Brun sind neben ihrer Vorstandstätigkeit stark ehrenamtlich im Pro­jekt «JLT / KoKoTé» engagiert.

KoKoTé wurde 2019 ins Leben gerufen und ist die Marke für Taschen und Accessoires aus ökologischen Materialen. Die Produkte betechen durch ihr schlichtes und elegantes Design.

KoKoTé